Das Geschäftsmodell
Verkauft wird eine nachvollziehbare gestalterische Leistung: Briefing, Konzept, technische Ausarbeitung, Programmierung und bei Bedarf Begleitung. Eigene Technik ist nicht zwingend erforderlich. Die Zusammenarbeit mit der ausführenden Technikfirma muss jedoch früh geklärt sein.
Leistung greifbar machen
Liefern Sie definierte Unterlagen wie Stimmungsbilder, Positionsplan, Materialliste und Szenenbeschreibung. Vereinbaren Sie die Zahl der Korrekturschleifen und welche Anpassungen nach einer Änderung von Raum oder Programm zusätzlich beauftragt werden.
Für wen eignet sich das Modell?
- Erfahrene Lichtgestalter mit gestalterischem Portfolio und technischem Verständnis.
Erforderliche Fähigkeiten
- Briefing, visuelle Dramaturgie, Planzeichnung und Kommunikation mit Gewerken.
Ausstattung und Betriebsmittel
- Arbeitsrechner, passende Planungssoftware und sichere Datensicherung.
- Bei Programmierung kompatible Steuerungsumgebung und Testzugang.
Startkosten und Kapitalbedarf
- Arbeitsplatz, Software, Fortbildung und Akquise budgetieren.
- Rechenübung: 3.000 € Arbeitsplatz + 1.500 € Software + 1.500 € Qualifizierung + 2.000 € Reserve = 8.000 €.
Laufende Kosten
- Software, Arbeitsplatz, Versicherung und Akquisezeit.
- Unbezahlte Angebotsarbeit und Abstimmung nicht aus der Kapazitätsplanung ausblenden.
Kundengruppen
- Agenturen, Veranstaltungsorte, Messebauer und Kulturproduktionen.
Wie entstehen Umsätze?
- Pauschale für genau definierte Konzeptphasen.
- Tagessätze oder Stundenhonorare für Programmierung, Probe und Durchführung.
Personal und Kapazität
- Eine Person kann ein Konzept erstellen; Umsetzung und technische Verantwortung müssen separat besetzt werden.
Saison und Nachfrage
- Projektphasen verlaufen ungleichmäßig; Zahlungsmeilensteine reduzieren lange Vorfinanzierung.
Transport und Lagerung
- Versionsstand, Freigaben und Übergabeformate dokumentieren.
- Remoteplanung nur mit verlässlichen Raumdaten und abgestimmter Besichtigung.
Risiken und Grenzen
- Unbegrenzte Korrekturen, fehlende Nutzungsrechte und Planungsfehler durch unvollständige Raumdaten.
Rechtliche und fachliche Prüfung
- Nutzungsrechte am Entwurf, Haftung und Leistungsgrenzen vertraglich konkretisieren.
- Ein gestalterisches Konzept ist keine statische oder elektrische Freigabe.
Erste Schritte zum Start
- Ein beispielhaftes Leistungspaket formulieren.
- Vorlagen für Briefing und Freigabe entwickeln.
- Technische Partner fachlich auswählen.
- Zeitaufwand je Projektphase messen.
Häufige Fragen
- Ist ein eigener Gerätepark notwendig? Nicht für reine Planung; technische Machbarkeit muss trotzdem abgesichert sein.
- Wie verhindert man unbezahlte Änderungen? Durch dokumentierte Freigaben und klar vereinbarte Korrekturschleifen.
Mit Ihren Zahlen weiterdenken
Übertragen Sie Angebote und eigene Annahmen in die Rechner. Die voreingestellten Beispielwerte gehören nicht zu einem verifizierten Marktangebot.
Quellen & weiterführende Informationen
Redaktionelle Planungshilfe. Alle Rechenwerte sind frei veränderbare Beispielannahmen, keine Marktpreise, Angebote oder Ertragsprognosen. StarDisco bietet in dieser Prüfversion keine buchbaren Leistungen an. Angaben zum Betreiber werden vor einer Veröffentlichung ergänzt und geprüft.
Genannte Organisationen und Anbieter sind unabhängige Quellen, keine bestätigten Partner von StarDisco.