Das Geschäftsmodell
Kunden bezahlen für ein visuelles Konzept, dessen Inhalte, technische Umsetzung und Betreuung. Eine einfache Wandprojektion unterscheidet sich deutlich von einer auf Architektur abgestimmten Inszenierung. Trennen Sie Konzeptarbeit, Contentproduktion, Technik und Durchführung.
Die Machbarkeit zuerst prüfen
Messen Sie Projektionsentfernung, Bildgröße und Umgebungslicht. Prüfen Sie Oberflächenfarbe, Schatten durch Gäste und sichere Projektorpositionen. Eine Vor-Ort-Probe mit dem vorgesehenen Gerät ist aussagekräftiger als eine abstrakte Helligkeitsangabe.
Für wen eignet sich das Modell?
- Mediengestalter mit AV-Erfahrung und Zugriff auf qualifizierte technische Umsetzung.
Erforderliche Fähigkeiten
- Bildgestaltung, Medienformate, Projektionsgeometrie und Ablaufsteuerung.
Ausstattung und Betriebsmittel
- Geeigneter Projektor mit passender Optik, Zuspieler und Projektionsfläche.
- Sichere Halterungen, Signalübertragung und Backup-Dateien.
Startkosten und Kapitalbedarf
- Anfangs können Projektoren zugemietet werden; Contentarbeitsplatz und Lizenzen bleiben eigene Kosten.
- Rechenübung: 4.000 € Arbeitsplatz + 1.500 € Software/Zubehör + 2.000 € Testproduktionen + 2.500 € Reserve = 10.000 €.
Laufende Kosten
- Software, Datensicherung, Arbeitsplatz und Weiterbildung.
- Je Projekt Technikmiete, Contentstunden, Probe und Einsatzpersonal.
Kundengruppen
- Kulturhäuser, Messeaussteller, Museen und Eventagenturen.
Wie entstehen Umsätze?
- Konzept- und Produktionshonorar.
- Technische Umsetzung, Anpassungen und zeitlich definierte Nutzungsrechte.
Personal und Kapazität
- Gestaltung und technische Durchführung getrennt planen; bei größeren Produktionen mehrere Spezialisten.
Saison und Nachfrage
- Projektgeschäft kann unregelmäßig sein; Vorproduktionszeit und Zahlungsziele in der Liquidität berücksichtigen.
Transport und Lagerung
- Besichtigung, Dunkelprobe und Einrichtungsfenster vereinbaren.
- Dateiversionen, Seitenverhältnis und Backup auf einem zweiten Medium sichern.
Risiken und Grenzen
- Zu helles Umgebungslicht, Schatten, fehlende Nutzungsrechte und späte Änderungswünsche.
Rechtliche und fachliche Prüfung
- Rechte an Bildern, Videos, Schriften und Musik vertraglich klären.
- Befestigungen und besondere Projektionsbedingungen fachlich beurteilen lassen.
Erste Schritte zum Start
- Eine kleine Testfläche inszenieren.
- Abnahmekriterien und Korrekturschleifen vereinbaren.
- Technik erst nach Machbarkeitsprüfung festlegen.
- Generalprobe und Rückfalllösung planen.
Häufige Fragen
- Kann eine Visualisierung die Vor-Ort-Probe ersetzen? Nein. Licht und Oberflächen müssen real geprüft werden.
- Ist ein heller Projektor immer besser? Optik, Kontrast, Fläche und Abstand müssen gemeinsam passen.
Mit Ihren Zahlen weiterdenken
Übertragen Sie Angebote und eigene Annahmen in die Rechner. Die voreingestellten Beispielwerte gehören nicht zu einem verifizierten Marktangebot.
Quellen & weiterführende Informationen
- OTTevent: Beispiel eines Veranstaltungstechnik-Sortiments ↗
- DGUV: Bühnen und Studios – Fachinformationen ↗
Redaktionelle Planungshilfe. Alle Rechenwerte sind frei veränderbare Beispielannahmen, keine Marktpreise, Angebote oder Ertragsprognosen. StarDisco bietet in dieser Prüfversion keine buchbaren Leistungen an. Angaben zum Betreiber werden vor einer Veröffentlichung ergänzt und geprüft.
Genannte Organisationen und Anbieter sind unabhängige Quellen, keine bestätigten Partner von StarDisco.